Übersicht:

Nationalparks in Tansania

Giraffen in Tansania

Arusha Nationalpark

Der Arusha Nationalpark hat eine Größe von 330 qkm und befindet sich etwa eine Stunde von Arusha entfernt. Dieser oft vernachlässigte Nationalpark bietet eine wunderschöne und vielfältige Landschaft. Für eine Abwechslung sorgt der Ngurdoto-Krater mit seinem feuchten, teils sumpfigen Grund und die Momella-Seen. In den feuchten Uferzonen zeigen struppige Wasserböcke ihre großen leierförmigen Hörner. Dort gibt es die Chance Leoparden und Tüpfelhyänen zu beobachten, die hier Ihren Lebensraum einst fanden. Fast einzigartig ist allein die Anzahl der Giraffen und Zebras. Mit ein wenig Glück können Sie bei guter Sicht einen Blick auf den Kilimanjaro werfen.

Zebras im Tarangire Nationalpark in Tansania

Tarangire Nationalpark

Der Tarangire Nationalpark liegt 118 km südwestlich von Arusha in der Nähe des Manyara- Sees. Durch den Park fließt der mächtige Tarangire-Fluss, der ständig, auch zur jährlichen Trockenzeit von Juli bis Oktober, Wasser führt. Daher ist der Park insbesondere zur Trockenzeit besonders tierreich. Unzählige Elefanten scharren im trockenen Flussbett nach Wasseradern, während wandernde Gnus, Zebras, Büffel, Gazellen, Kuh- und Elenantilopen sich an den kaum noch vorhandenen Wasserlöchern drängen. Nirgendwo anders außerhalb der Serengeti können Sie eine so hohe Tierdichte bestaunen. Sehen Sie im Tarangire Nationalpark auch Vogelarten wie die Riesentrappe, den Masai Strauß oder Nashornvögel.

Löwenjunges auf einem Baum im Lake Manyara Nationalpark in Tansania

Lake Manyara Nationalpark

Der Lake Manyara Nationalpark liegt etwa 120 km westlich von Arusha. Im Westen wird der Park durch die hohen Klippen des Rift Valleys begrenzt, der See nimmt den östlichen Teil ein. Der Lake Manyara ist ein landschaftliches Juwel, das von Ernest Hemingway als „das Schönste, was ich je in Afrika gesehen habe“ gepriesen wurde. Kurz nachdem Sie den Park betreten erwarten Sie schon hunderte von Pavianen am üppigen Grundwasserwald. In Akazienwäldern können Sie mit ein wenig Glück auf den Baumästen liegende Löwen „Baumlöwen“ bestaunen. Über 400 verschiedene Vogelarten sind hier beheimatet. Allen voran Flamingos, Pelikane und Kormorane.

Ngorongoro Krater in Tansania

Ngorongoro Krater und Naturschutzgebiet

Direkt neben der Serengeti liegt das Ngorongoro Naturschutzgebiet und der gleichnamige Krater. Dieser aus dem Zusammenbruch eines Vulkans entstandene Einbruchkrater ist Heimat für viele Tiere geworden. Nutzen Sie den Tag, um in den auf 1.700 m über dem Meeresspiegel liegenden Kraterboden zu fahren oder sich von einer der Lodges am Kraterrand (2.300 m) die wunderschöne Landschaft anzusehen. Seit 1979 wurde der Krater in die Liste der UNESCO Weltnaturerbe aufgenommen und 1981 sogar als Biosphärenreservat ausgezeichnet. Über 25.000 Tiere bevölkern den Krater, darunter die höchste Raubtierdichte Afrikas. Beobachten Sie dort Elefanten, Zebras, Gnus, Elantilopen, Gazellen, Löwen. Leoparden und sogar Flusspferde.

Gnu Migration in der Serengeti in Tansania

Serengeti Nationalpark

Der Serengeti Nationalpark ist das berühmteste Wildgebiet Afrikas und ist ca. 14.760 km² groß. Der Park bezaubert mit endlosen Savannen und riesigen Wildherden. Der Nordosten besteht aus einem baumbestandenen Hügelland, während der sogenannte westliche Korridor von der Flusslandschaft des Grumeti River geprägt ist. Zu jeder Jahreszeit bietet sich Besuchern der Serengeti ein anderes Schauspiel. Sehr beeindruckend ist die jährliche Migration, bei der Millionen Tiere vom südlichen Gebiet in die nördlichen und westlichen Regionen der Serengeti bis hin zur Masai Mara wandern. Die meisten Tiere sieht man von Dezember bis März im südlichen Teil sowie von Juli bis Oktober im nördlichen und westlichen Teil.

Löwe im Selous Nationalpark in Tansania

Selous Nationalpark

Dieser noch sehr ursprüngliche Nationalpark liegt südlich von Dar es Salaam. Genießen Sie Tansania in seiner ursprünglichsten Art. Eine einzigartige Gelegenheit die vom Aussterben bedrohten Wildhunde einmal live zu sehen. Vorbei an verschiedenen Flussarmen und Seen beobachten Sie die Flusspferde, Pelikane, Krokodile und eine Vielzahl von Vögeln. Tief im Wald versteckt gelangen Sie zu den Hot Springs. Nach einem kurzen Spaziergang erreicht man das heiße smaragdgrüne Wasser, das eine heilende Wirkung haben soll. Sie werden Giraffen, Elefanten, Gnus und Zebras sehen und ab und zu lassen sich auch Löwen an den Flussarmen des Rufiji River blicken.

Geier im Ruaha Nationalpark in Tansania

Ruaha Nationalpark

Dieser weniger berühmte Nationalpark liegt im Südwesten Tansanias. Wenige Touristen besuchen ihn jedes Jahr - dadurch ist er noch so gut wie unberührt und vor allem unerforscht. Entdecken Sie hier eine Großzahl unbekannter Tierarten wie zum Beispiel den Großen Kudu, den es nur hier gibt. Das überlebensnotwendige Wasser spendet der Große Ruaha Fluss und seine vielen Wasserfälle. Verschiedenste Landschaftsformen prägen das Bild. Hügel, Berge, Feuchtgebiete, Heißwasserquellen und der quer durch den Park verlaufende Grabenbruch zeichnen die Gegend aus.

Vogelwelt im Mikumi Nationalpark in Tansania

Mikumi Nationalpark

Der Mikumi Nationalpark liegt an der nördlichen Grenze des Selous Nationalpark. Das beliebte Herzstück des Parks, die Mkata-Schwemmebene mit ihrem offenen Horizont und der reichen Tierwelt, wird oft mit den berühmteren Ebenen der Serengeti verglichen. Am Mkata-Fluss sind viele Elefanten und Giraffen auf Futtersuche. Die wahrscheinlich größte Chance die seltene Elenantilope einmal hautnah zu beobachten haben Sie hier. Hauptattraktion der zwei Wasserstellen sind die Flusspferde, die dort in Gesellschaft ständig wechselnder Wasservogel-Populationen leben.